A cura dell'Ing. Mauro Bonvicin

 

Der Porphyr besitzt verschiedene Eigenschaften, die ihn zum idealen Gestein für jegliche Verwendung machen. Darunter:

Verschleißfestigkeit

Das ist eine wichtige Eigenschaft des Porphyrs - der sich durch die Härte seiner Komponente auszeichnet- die ihn besonders geeignet für Pflasterungen in Innen- und Außenbereichen macht.
Diese Eigenschaft ist besonders in Außenbereichen wichtig, in denen das Gestein - vor allem auf den Straßen durch die Gleitreibung - einem starken Verschleiß unterliegt, der mit der Zeit die Oberfläche des Materials ändern könnte.
Zum Unterschied von anderen Eruptivgesteinen (wie Granit), bleibt der Porphyr rau, was eine sehr gute Haftfähigkeit - auch bei Nässe - garantiert.

 

Die Daten beziehen sich auf folgende Gesteine:

Marmor (kommerzieller Name: Rosso Asiago)
Travertin (kommerzieller Name: Travertino romano di Tivoli)
Porphyr (kommerzieller Name: Porfido del Trentino)
Granit (kommerzieller Name: Grigio perlato di Sardegna)

Verschleiß durch Gleitreibung: die Angaben beziehen sich auf den Granit "San Fedelino".
Datenquelle: E. Corbella, R. Zini - Manuale dei marmi, pietre, e graniti - Vallardi, 1988

 

Druckbeständigkeit und Bruchfestigkeit

Der Porphyr ist ein sehr widerstandsfähiges Gestein: er verträgt nämlich große Belastungen und tiefe Temperaturen. Es handelt sich deswegen um ein sehr geeignetes Material für alle Verkleidungen und Pflasterungen - mit Pflastersteinen oder rauen und polierten Platten - in allen Bereichen (Häusern, Gärten, Straßen, Plätzen und industriellen Anlagen). Seine hohe Wetterbeständigkeit und die Tatsache, dass er keiner Ausdehnung und Einsaugung unterliegt, machen den Porphyr zum praktisch unzerstörbaren Material.

Die Daten beziehen sich auf folgende Gesteine:

Marmor (kommerzieller Name: Rosso Asiago)
Travertin (kommerzieller Name: Travertino romano di Tivoli)
Porphyr (kommerzieller Name: Porfido del Trentino)
Granit (kommerzieller Name: Grigio perlato di Sardegna)

Datenquelle: E. Corbella, R. Zini - Manuale dei marmi, pietre, e graniti - Vallardi, 1988

Chemische Beständigkeit

Eine Grundeigenschaft des Porphyrs ist seine Beständigkeit gegen chemische Wirkstoffe. Deswegen ist er dafür geeignet, in chemischen Anlagen und Gießereien angewendet zu werden, wo das Material starken Beanspruchungen ausgesetzt ist. Im Vergleich zur Keramikpflasterung, besitzt der Porphyr eine größere Bruchfestigkeit, ist nicht rutschig und saugt nicht die Feuchtigkeit auf, wie es beim Zement vorkommt.

Farbe

Die Färbung des Porphyrs hängt von der Eisensorte ab, die darin enthalten ist. Sie kann dunkel (grün bis schwarz) oder etwas leichter (grau, blaugrau und rot) sein. In Verkleidungen und Stützmauern kombiniert man am schönsten unterschiedliche Farbe und Farbtone, während die ideale Lösung (d.h. diejenige, die die beste optische Wirkung verleiht), für die Pflasterung hat man durch die Mischung von homogenem mit kontrastreichem Material.
Der Porphyr ist ein natürlicher Stein, dessen Schönheit gerade von seinen verschiedenen Färbungen kommt.

Gerade wegen seiner wechselhaften Farbtone kann der Porphyr nie identisch sein und damit muss man bei einer Lieferung rechnen (d.h., es könnten Unterschiede sowohl in der Farbe als auch in der Stärke geben).
Die für den Porphyr so typische Farbeunterschiedlichkeit ist in der Regel als natürliche Eigenschaft des Steines akzeptiert.

Entstehung und Zusammensetzung des Porphyrs

Wenn man den Porphyr geologisch analysiert, kann man leicht die Eigenschaften dieses Gesteins verstehen, die ihn zum einzigartigen Material zur Straßenbelegung und im Bauwesen machen.
Die Geschichte seiner Entstehung begann vor etwa 250 Millionen Jahren im geologischen Zeitalter des permischen Vulkanismus in der heutigen Region Trentino-Südtirol. Damals herrschte eine enorme Vulkantätigkeit, die jahrzehntelang dauerte, nachgab und wieder anfing. In jener Zeit entstand die sogenannte "PORPHYRISCHE ETSCHPLATFORM", die sich noch heute vom Südtiroler Pustertal zum Brocconpass und vom Idrosee bis nach Meran erstreckt.
Was seine chemische Zusammensetzung angeht, besteht der Porphyr aus Silizium (70%), Aluminium (14%), Alkali (8%) und aus vielen anderen Stoffen, die in geringeren Mengen vorhanden sind. Mineralogisch gesehen setzt sich der Porphyr aus verschiedenartigen Mineralien aber vor allem aus Quarzkristallen zusammen. Die wichtigste Eigenschaft des Trentiner Porphyrs - die ihn besonders geeignet zur jeglichen Verarbeitung, und daher sehr wettbewerbsfähig auf dem Markt der natürlichen Gesteine macht - ist seine vertikale Schichtung (in fast parallelen Schichten mit einer Stärke zwischen 1 und 50 cm).
Diese besondere Eigenschaft, welche die Gewinnung des Porphyrs einfacher macht, ist noch nicht wissenschaftlich erklärt worden. Einige weisen auf die tektonische Herkunft, andere auf die Verkühlung des Magmas hin.